Stellungnahme: Offener Brief an Verwaltung und Politik

Stellungnahme

Auf Grund des Artikels in der Westfalenpost am Mittwoch, den 17. Januar 2018, sowie dem bevorstehenden Termin des Sportausschusses am 23. Januar 2018 ist es aus unserer Sicht als Verein DJK SG Bösperde notwendig, diese Stellungnahme, bzw. Richtigstellung zu formulieren. Gleichzeitig bitten wir Sie hiermit, diese an die entsprechenden Fraktionen noch vor dem Sportausschuss zu verteilen.

Zunächst einmal ist es nicht richtig, dass wir als Bösperder eine neue Sportplatz-Umkleide wollen, bzw. einen zweigeschossigen Neubau erwarten. Bei einem Ortstermin im April 2017, bei dem auch Sie, Herr Menge, anwesend waren, ging es in erster Linie um die bevorstehende Sanierung des Kunstrasenplatzes. Während dieses Termins wurde dann später auf den Zustand des Umkleidegebäudes hingewiesen. Seitens der Verwaltung wurde für die Sanierung des Gebäudes ein Betrag von etwa 100.000,- € veranschlagt. Frau Schnabel äußerte dazu, dass wohl eher ein Betrag in Höhe von etwa 195.000,- nötig wäre, dies sei das Ergebnis einer ersten Besichtigung.

In diesem Zusammenhang haben wir als Verein angeregt, doch einmal die Wirtschaftlichkeit der Sanierungskosten den Kosten eines zweigeschossigen Neubaus gegenüberzustellen. Diese Idee der zwei Geschosse resultierte aus der Notwendigkeit heraus, weil die vorhandenen Dusch- und Umkleidemöglichkeiten, sowie das Nichtvorhandensein eines barrierefreien WCs den aufkommenden Bedarf nicht gerecht würden. In diesem Zusammenhang hat unser Vereinsmitglied, Herr Franz-Josef Mönnig, bezogen auf die Kubikmeter umbauten Raum, eine grobe Schätzung mit etwa 340.000,- € für die Erstellung zur Sprache gebracht. Diese Summe hatte Frau Schriever bestätigt, ergänzte diese Zahl aber noch um anfallende Architektenkosten.

Nachdem dann mit den Sanierungsarbeiten des Sportplatzes begonnen wurde, haben wir sodann am 26. September 2017 einen Bürgerantrag für die Erneuerung des Umkleide- und Funktionsgebäudes gestellt. Dieser Antrag wurde u.a. deshalb gestellt, um eine gewisse Nachhaltigkeit zu erreichen, denn der Bedarf an intakten, funktionalen und ausreichenden Räumlichkeiten war nach wie vor gegeben.

Am 17. November 2017 erreichte uns dann von Frau Rauer eine eMail, in der mitgeteilt wurde, dass der Haupt- und Finanzausschuss den Bürgerantrag am 07. November 2017 angenommen habe und ihn an den Sportausschuss verwiesen habe. Weiterhin wurden von Frau Rauer in dieser eMail folgende Unterlagen angefordert: Pläne (zumindest Ansichten und Grundriss, damit sich der Sportausschuss die beabsichtigte Maßnahme vor Augen führen kann), Beschreibung der Maßnahme (welche Räume werden im Einzelnen erstellt? – dies wurde bereits im Antrag verdeutlicht), konkrete Kostenschätzung und wie wir uns die Abwicklung im Einzelnen vorstellten. Die Frist hierfür war auf „bis Weihnachten“ gesetzt.

Hierzu haben wir mitgeteilt, dass uns eine konkrete Kostenschätzung aus Kostengründen nicht möglich sei, diese müsse gegen entsprechende Gebühren von Fachleuten ermittelt werden. Die Gebühren hierfür wurden mit mehr als 3.000,- € beziffert. Trotz allem haben wir die angeforderten Skizzen mit einem kostenlosen Internetprogramm erstellt und im Dezember 2017 Frau Rauer zur Verfügung gestellt, ganz so, wie es gewünscht wurde. Mit dieser Maßnahme wollten wir unsere Unterstützung in dieser Angelegenheit nochmals deutlich zum Ausdruck bringen.

Uns erschließt sich nicht, wie der ISM die Summe von 780.000,- € ermittelt hat und wir sind sehr interessiert daran zu erfahren, wie sich diese Kosten zusammensetzen. Auch ist uns wichtig, dass die Mitglieder der Fraktionen und die Teilnehmer des Sportausschusses erfahren, dass wir uns, entgegen der teilweisen Darstellung in der Presse am 17. Januar 2018 in der Westfalenpost, zu jedem Zeitpunkt fair und kooperativ gegenüber der Verwaltung verhalten haben und deren Aufforderungen, soweit es uns möglich war, nachgekommen sind.

Vielen Dank und viele Grüße,
DJK SG Bösperde,
Norbert Majd
2. Vorsitzender